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APOSTOLISCH - PROPHETISCHES ZEUGNISS 2

Zeugnis 2.

SCHWARZ WIRD KATHOLISCH-APOSTOLISCH

Am 11.4.1815 wurde Schwarz in Gardschau bei Danzig, Westpreußen, als Sohn eines einfachen evangelischen Bauernehepaares geboren. Schon als Kind besaß er einen großen Glauben, und schon früh wollte er seinem Herrn und Heiland dienen.

Als er etwas älter wurde, entstand in ihm das Verlangen, in des Herrn Weinberg tätig zu sein.

Er wollte Missionar werden und kam deshalb nach Berlin, wo er studierte und sich auf seine künftige Aufgabe vorbereitete.

Mit seinem edlen Charakter verband sich ein einfacher Geist, mit seinem kindlichen Glauben ein klarer Verstand.

In Berlin kam er in Verbindung mit der Katholisch-Apostolischen Kirche, die damals mit überaus großem Eifer das Apostolisch-Prophetische Zeugnis verkündigte.

Ihn fesselte die klare Wahrheit ihrer Lehre. Aber fast noch mehr überzeugten ihn die Offenbarungen des Heiligen Geistes inmitten ihrer Gemeinden und der Reichtum an geistlichen Gütern, die der Herr Seiner Kirche abermals geschenkt hatte, daß die Katholisch-Apostolische Kirche nicht Menschenwerk, sondern wahrlich Werk Gottes war.

Schwarz hat einen außerordentlich harten Glaubenskampf kämpfen müssen; auch musste er viele Widerstände überwinden.

Den aufrichtigen und kindlichen Glauben an die Offenbarungen des Herrn durch die Gaben des Heiligen Geistes durfte er aber bis zu seinem Tode behalten.Die Überzeugung, daß das Apostolisch-Prophetische Zeugnis, etwa 1830 vom Herrn in der Katholisch-Apostolischen Kirche angefangen ein Werk Gottes ist, führte Schwarz dazu, daß er sich der K.A.K. anschloß und anfing, das Zeugnis der Wahrheit mit unermüdlichem Eifer zu verbreiten.
DIE ENTSTEHUNG DES APOSTOLISCH-PROPHETISCHEN ZEUGNISSES.

Wer das Wirken von Schwarz verstehen wilt, muß wissen, wie das Apostolisch-Propbetische Zeugnis entstanden ist. Wir geben hier deshalb einen wohl sehr kurz gefaßten Überblick über die Anfänge des Werkes Gottes für die Endzeit des Neuen Bundes. Hierbei beziehen wir uns auf katholisch-apostolische Quellen. Genannt seien das von Apostel Woodhouse verfaßte Buch "Erzählung von Tatsachen" und "Der Aufbau der Kirche Christi" von Roßteuscher.

Ende des achtzehnten, Anfang des neunzehnten Jahrhunderts war Mord die Politik und völlige Gottesleugnung die Konfession einer ganzen Nation, nämlich in der französischen Revolution, daß das Ende der Welt bevorstünde.

In einigen westeuropäischen Landern wurden viele aufrichtig gläubige Menschen dazu geführt, die Zeichen der Zeit im Licht des Wortes Gottes, der Bibel, zu prüfen.

Die seit fast zwei Jahrtausenden vernachlässigten Weissagungen der Schrift in bezug auf die Zukunft des Herrn und die der Wiederkunft vorangehenden göttlichen Gerichte wurden zum Thema ihrer persölichen und gemeinschaftlichen Schriftforschung.

Sie baten den Herrn flehentlich und inbrünstig um die Erfüllung Seiner Verheißung vom Spätregen, um genug Regen, Sacharja 10:1-4 zu allem Gewächs auf dem Felde.

Einer dieser Männer, der englische Pfarrer James Haldane Stewart, gab in jenen Tagen, l826, eine Schrift heraus, mit der er die Aufmerksamkeit der westeuropäischen Christen auf die Verheißungen Gottes in bezug auf die Wiederbelebung der geistlichen Gaben - Joel 2,23 u.a. - lenkte und sie aufforderte, zu sammen mit ihm den Herrn um Erfüllung Seiner Verheißungen in bezug auf eine reichlichere Ausgießung des Heiligen Geistes und um die abermalige Offenbarung der geistlichen Gaben zu bitten.

Sein Schriftchen "Der Spätregen" wurde überall im britischen Inselreich und Westeuropa verbreitet. Die Folge war, daß sich in vielen Orten zahlreiche Christen unterschiedlicher Bekenntnisse zu gemeinschaftlichen, ja zu ökumenischen Gebetsstunden versammelten, um den Herrn des Weinbergs inbrünstig anzuflehen, daß Er sich Seines ermatteten Erbes erbarme und den Geist aus der Höhe zur Erquickung und Erlösung reichlich ausgießen möchte.

Zwischen dem l.Advent l 826 und Juli l 830 versammelten sich einmal jährlich während etwa sechs Tagen Geistliche und Laien auf dem Landsitz des Bankiers Sir Henry Drummond, des späteren Apostels, in Albury, Surrey, südwestlich der Weltstadt London.

Zweck dieser Konferenzen war die gemeinsame und betende Erforschung der Heiligen Schrift, besonders der prophetischen Bücher. Während der Konferenz von 1827 berichtete der schottische Geistliche W.Story aus Rosneath über tatsächliche Regungen von geistlichen Kräften (noch keine Gaben!) in seiner Pfarrei (Gare Loch, Westschottland).

Etwa l827 stellte die Konferenz fest, daß die wunderbaren Geistesgaben aufgehört hätten, nicht weil die Kirche ihrer nicht länger bedurft hätte, sondern weil ihr Glaube schon in den Tagen der Kirche des ersten bis dritten Jahrhunderts erkaltet war.

Die ersten Geistesgaben der Endzeit kamen in Deutschland, in der Pfarrei des römisch-katholischen Priesters Johann Evangelist Georg Lutz ( 18Ol - 1822), im bayrischen Karlshuld im Donaumoos bel Augsburg, zur Offenbarung.

Am 20. Februar 1828 wurde hier das erste prophetische) (Die Weissagung entspricht der Prophetie. Der Redende empfängt sein Licht durch unmittelbares Geisteswirken, er spricht immer allein im Auftrag. Diese Geistesgabe ist zwar den Einzelnen gegeben, sie ist aber wie alle Geistesgaben für den Dienst an der Gemeinde bestimmt. Sie weist auf Künftiges hin,beleuchtet Vergangenes und dient insbesondere der Gegenwart. Sie entfacht Leben in dem zum Buchstaben erstarrten Bibelwort.Die so erfüllten Personen treten auf als Träger einer Gabe Gottes.) Wort ausgesprochen~ es lautete:

“Wißt ihr nicht, ihr Kinder Gottes, daß ihr in den letzten Tagen lebt, in den Tagen, in welchen der Herr wiederkommen wird? Wißt ihr nicht, daß Er, bevor Er kommt, abermals Apostel, Propheten, Evangelisten und Hirten, und Kirchen wie im Anfang geben will?".

Innerhalb eines Jahres versiegte hier die Quelle des neuen geistlichen Lebens. Lutz, der erst 1842 von ähnlichen Offenbarungen in England erfuhr und seit 1828 nach der Erfüllung der göttlichen Verheißungen gesucht hatte, wurde mit mehr als zehn anderen römisch-katholischen Priestern von der K.A.K.(Katholisch-Apostolische-Kirche) aufgenommen. Der Herr hat Lutz zu einem Amt in der K.A.K. berufen. So fing der vom Herrn verhießene Spätregen an. In einer verachteten und sehr armen Pfarrei.

1827 bis 1829 empfingen in Schottland einige Personen Gesichte, Offenbarungen des Herrn. Der Herr zeigte ihnen, daß Seine Wiederkunft bevorstand und Er zuvor ein mächtiges Heilswerk an Seiner Kirche tun wollte.

Über des Herrn Kirche sollte ein helles Licht aufgehen. Eine kleine Wolke, wie eines Mannes Hand, sollte aufsteigen und bald den ganzen Himmel bedecken.Die Personen, die diese Offenbarungen empfingen, sahen die Gesichte auf ihren Sterbebetten! Uns sind in diesem Zusammenhang bekannt: Isabella Campbell, James Grub, ein Herr Johnstone und dessen Schwester.

März und April 1830 offenbarten sich auch in Schottland die Gaben des Heiligen Geistes, nämlich bei den in Port Glasgow am Clyde-Ufer wohnenden Schiffsbauem, den Geschwistern James, Georg und Margarete MacDonald und ihrer in Femicarry, am gegen überliegenden Ufer, lebenden Freundin Mary Campbell.

Mary und Margarete waren beide hoffnunglos unheilbar krank.

Am 21.und 28. März kam durch Mary die Gabe der Zungen zur Offenbarung. Etwas später oder ungefähr gleichzeitig auch durch Margarete.

Unter Antrieb des Heiligen Geistes und im Namen Jesu Christi von Nazareth befahl James am 13. April seiner Schwester Margarete aufzustehen, worauf sie vollkommen gesund war.
Am Nachmittag dieses Tages schrieb er - ebenfalls unter Geistesantrieb - einen Brief, bestimmt für Mary Campbell.

In diesem Schreiben, das die Empfängerin ein paar Stunden später schon erreicht hatte, berichtete ihr James, welche große Tat Gott an ihrer Freundin getan hatte. Auch führte er aus, daß sie Christus, der sie brauche, nicht betrüben dürfe.

Sie solle des Herrn Wort hören, aufstehen und wandeln! Mary wurde ebenfalls am 13. April gesund! Sie berichtete selbst, daß eine unwiderstehliche Kraft auf sie gewirkt, sie gleichsam über die Erde emporgehoben und ihr all ihre Gebrechen abgenommen habe.

"In einem Augenblick war ich auf die Füße genötigt, stand, sprang und ging umher, sang und jubelte.”

Am 14. stand sie früh auf, beeilte sich zur Dampffähre und erreichte über Greenock, wo sie einige außerst erstaunte Freunde besuchte, Port Glasgow. Als die MacDonalds vom Frühstückstisch aufstanden, sagte James, daß er zur Fähre gehen und Maria Campbell abholen wollte. Bald darauf kehrte er mit der völlig gesunden Maria zu seinen Geschwistern zurück.

Es vermehrte sich das Zungenreden in den MacDonald'schen Hausandachten. Auf Veranlassung des Vaters der Mary Campbell, der sich auf die Gabe der Zungenauslegung bezog, baten sie den Herrn um die Auslegung der Zungen.

Durch Georg MacDonald sprach der Heilige Geist das erste Wort in verständlicher Sprache: “Siehe, Er kommt, Jesus kommt!"

Die Nachricht dieser so wundersamen Dinge lockte bald viele Menschen nach Schottland, die Zeugen der Mannigfaltigkeit der geistlichen Gaben wurden.

Obwohl der Herr auch in Schottland häufig auf die Notwendigkeit des apostolischen Amtes, das die Braut Christi bereiten sollte, hingewiesen hatte, wollten die MacDonalds von den später vom Herrn berufenen Aposteln nichts wissen.

Mary Campbell wurde die Gattin des späteren Evangelisten W.R.Caird, der 1860 vom Herrn zum Apostel berufen, auf Veranlassung der damals noch lebenden Apostel aber zum Koadjutor ordiniert wurde.

August 1830 besuchte der Londoner Rechtsanwalt und spätere Apostel des Herrn, John Bate Cardale, Port Glasgow. Er und seine Begleiter, darunter die Ärzte Dr.Thompson und Dr. Ryerson, beobachteten und prüften sowohl Menschen als Gaben auf jede Weise, die ihnen mit der Heiligen Schrift und ihren eigenen Einsichten möglich war und gewannen die tiefe und begründete Überzeugung, daß dies Werk wirklich vom Herrn sei, so Übernatürlich, heilig und heilsam, wie nur je Sein Walten in den ersten Tagen der Kirche.

November 1830 heilte der Herr die Tochter eines Geistlichen auf wunderbare Weise.

Elisabeth Fancourt war gelähmt und ein Krüppel. Sie und auch andere Personen wurden in dieser Periode auf wundervolle Weise vom Herrn geheilt.

Nach ihrer Rückkehr aus Schottland gaben Cardale und seine Begleiter überall Zeugnis von dem, was sie gesehen und gehört hatten.

Auf ihre und anderer Veranlassung wurden größere Zusammenkünfte, in Kirchen, aber überwiegend in Koventikeln, in Hausversammlungen, gehalten. Die Teilnehmer dieser Versammlungen und Gebetsstunden waren Anhänger vieler Glaubensbekenntnisse: hier, und überall in England im Stillen, wurden dem Herrn unzählige Gebete fiir die Wiedererweckung der geistlichen Gaben dargebracht. Viele Geistliche baten den Herrn während der Gottesdienste, sich zu Seinem Volk herabzulassen.

Während einer Gebetsversammlung sprach der Herr das erste Wort in London, durch Frau Cardale: "Der Herr will reden zu Seinem Volke ! Der Herr beschleunigt Seine Zukunftl Der Herr kommt Der Herr kommt!"

Es war der 5. April 1831.

Das Hauptstück der Offenbarung dieser Jahre war des Heilands Wiederkunft: "Siehe, der Bräutigam kommt, gehet aus Ihm entgegen!" Matthaus 25, 6.

Der Herr hatte die Gebete der Gläubigen erhört. Die Erhörung entsprach jedoch nicht den Erwartungen aller Teilnehmer der Gebetsversammlungen und Albury-Konferenzen.Da die Erhörung anders war als erhofft oder erwartet, verwarf die Mehrzahl der Teilnehmer die Erfüllung der göttlichen Verheißungen in bezug auf den Spätregen des Heiligen Geistes. Die Erhörung in dieser Form hatten sie ja weder erwartet noch gewünscht. Gott setzte das von Ihm abermals begonnene Werk jedoch fort!

Die Weissagung, die Gabe der Prophetie, in der Gemeinde Christi ist unter anderem die stets emeuerte authentische Erinnerung und Eröffnung der Schrift. "Der Heilige Geist wird euch erinnem alles dessen, das ich euch gesagt habe". Joh. 14,26.

Die Schrift ist der Schatz der Kirche; die wahre Prophetie oder Weissagung der Schlüssel zum Schatz. Der christliche Prophet hat den Heiligen Geist nicht als Herrn, sondern als Fürsprecher, als eine Gabe, für deren Verwendung er innerhalb der Ordnung des Leibes Christi verantwortlich ist.

Der Heilige Geist will nicht herrschen. Er will Jesus als Herrn und König der Kirche, der da durch die vier Ämter Seines Hauses herrscht, verklären. Der Geist der Weissagung ist das Jesuszeugnis, ein Zeugnis, das Jesus ablegt, eine Offenbarung, die Er kund tut. Was Jesus im Himmel in Seinem Herzen bewegt, das will Er durch den Heiligen Geist auf Erden in Seiner Kirche kund machen. So ist die Weissagung der Ausdruck des Herzens Jesu in der Kirche, Seinem geistlichen Leibe; der Ausdruck Seiner Leiden, Seiner Freude, Seiner Sehnsucht, Seiner Tröstung. Für die Weissagung ist ein Dreifaches wesentlich: Licht, Kraft und Wort.

Der Heilige Geist gibt Licht in den Geist des Menschen. Er verleiht dem Menschen zu gleicher Zeit Kraft, dies Licht zum Ausdruck zu bringen, und zwar in Worten, die freilich des Menschen Worte sind, aber doch gerade die Worte, durch die des Geistes Sinn zur Offenbarung kommen soll. Bei der Weissagung findet demnach ein Zusammenwirken des Heiligen Geistes und des Menschen statt. Der Mensch ist ein Werkzeug des Heiligen Geistes, aber ein vernüftiges, freies, mittätiges und deshalb auch verantwortliches Werkzeug.

Während der böse Geist den Willen des Menschen, der sich ihm ergibt, unterjocht und seine freie Persönlichkeit für eine Weile vemichtet - wie wir dies nicht nur bei der Wahrsagerei des heidnischen Altertums, sondern auch bei den mancherlei Lügen der Gegenwart wahrnehmen, - bleibt dagegen der Mensch bei der Eingebung des Heiligen Geistes vollständig im Besitz seiner Freiheit und Eigenart.

Das Wunderbare und Geheimnisvolle bei der Weissagung ist also dies, daß der vollkommene Heilige Geist in Verbindung tritt mit dem unvollkommenen menschlichen Geiste.

Daraus folgt zunächst, daß in dem gegenwärtigen Weltalter, wo sich lauter Schwachheit in uns findet, unser Weissagen Stückwerk ist. Und zweitens ist einleuchtend, daß der Wert und die Reinheit der Weissagung wesentlich bedingt ist durch die Beschaffenheit des menschlichen Werkzeuges. Die Weissagung unter allen geistlichen Gaben soll am meisten erstrebt werden, weil sie ftir die Erbauung der Gemeinde am förderlichsten ist.

Am 31. Oktober 1832 berief der Herr den ersten Apostel durch den Heiligen Geist; es war der uns bereits bekannte John Bate Cardale.

Am 20. Oktober war Sir Henry Drummond vom Herrn durch den Heiligen Geist als Hirte für Albury bezeichnet worden.

Der auch uns bekannte schottische Pfarrer Edward Jrving wurde am 4.April 1833zum Hirtenamt berufen und am nachsten Tag zum Engel seiner Gemeinde ordiniert.

Ferner berief der Herr noch am 4. April zum Prophetennamt: Edward Oliver Taplin.

Der Ende 1832 zum Evangelistenamt berufene W.R.Caird wurde am Heiligabend 1832 ordiniert.

Auf des Herrn Befehl war er, ein Evangelist, der erste in der Endzeit von Ihm berufene Diener, der zu seinem Amt ordiniert wurde.

Am zweiten Weihnachtstag 1832 wurde Sir Henry Drummond zum Amt eines Engel-Hirten von Albury ordiniert.

Nach dieser Ordination konnte das Heilige Mahl erstmalig von einem schriftgemäß berufenen und ordinierten Diener der Kirche Christi dargereicht werden.

Im Lauf der Jahre berief der Herr viele Männer, die alle unter Handauflegung der vom Herrn berufenen wahren Apostel zu ihren Ämtern ordiniert und ausgesondert wurden.

Der Herr machte Seinen Ratschluß bezüglich der Ordnung in Seinem Haus, der Kirche, stufenweise bekannt.

In den ersten Jahren erreichte das Zeugnis viele Teile des Vereinigten Königreichs.Nachdem der Herr Propheten berufen hatte, bezeichnete Er Seine Diener nur noch durch den Dienst dieses Amtes.

Bis Ende 1834 hatte der Herr weitere fünf Apostel berufen. Einer von ihnen, Drummond, wurde am 25. September 1833 vom Herrn durch den Heiligen Geist bezeichnet.

Frühjahr 1835 berief der Herr Tudor, Dalton, Carlyle und Sitwell.

Zehn der zwölf Apostel waren nunmehr berufen worden. Auf des Herrn Befehl begab sich der Apostel Carlyle auf Reisen; er kehrte mit dem am 3.Juni 1835 berufenen Apostel William Dow nach London zurück.

Am 7. Juli 1835 versammelten sich die inzwischen berufenen elf Apostel und die Engel der Sieben Londoner Gemeinden. Wahrend dieses Gottesdienstes sprach der Herr über die Aussonderung der Zwölfe; es fehlte also noch der zwölfte Apostel.

Der zwölfte zum Apostel berufene Mann, Bruder des William Dow, verwarf die Berufung zum Apostolat. Nach 25 Jahren sah David Dow ein, was er verworfen hatte; mit seiner Familie empfing er etwa 1860 die Heilige Versiegelung. Ihn berief der Herr danach noch zum Hirten- und Engelamt.

Den elf Aposteln befahl der Herr, aus den Männern, die von Anfang an mit ihnen gewesen waren, zwei zu wählen und diese vor den Herrn treten zu lassen. Aus diesen Männern berief der Herr durch den Heiligen Geist Duncan MacKenzie zum zwölften Apostel. Der andere, Dr. Thompson wurde vom Herrn später zu einem anderen Amt berufen.

Der Herr Offenbarte, daß die Engel der Sieben Londoner Gemeinden in der nunmehr bevorstehenden Aussonderung der zwölf Apostel des Herrn die gesamte Kirche Christi vertreten sollten.

Auf prophetischen Befehl wurden darauf die Zwölfe zu ihrem Werk des Dienstes feierlich ausgesondert. Während der Aussonderung erhoben sich alle übrigen Engel von ihren Plätzen zum Zeichen, daß sie ihre Hände im Geiste ebenfalls auflegten.

Alle anderen Anwesenden knieten. Die K.A.K. feiert die Aussonderung der Apostel jährlig.

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